Diskussion: Wie Social Media die Medienlandschaft verändert

Termin: Donnerstag, 20.10.2011, 14.30 bis 16.00 Uhr

Das klassische Medienmodell, bei dem Journalist_innen ihre Publikationen passiven Konsument_innen zukommen lassen, hat sich verändert. Technischer und sozialer Fortschritt aufgrund von Facebook, Twitter & Co macht Medienkonsument_innen zu -produzent_innen und verändert grundlegend die Rolle von Zeitungen, Radio und TV-Sendern sowohl organisatorisch, strukturell, medientechnisch und gesellschaftspolitisch.

Diskussion ua mit Medienmanager_innen der FH St. Pölten.

Moderation: Katharina Klee (Chefredakteurin Arbeit und Wirtschaft)

Wir bitten um Anmeldung zum #sbsmCamp über das Anmeldeformular.

Vortrag: “Making of”, Verlag 3.0 – wie ein Buch in Sozialen Medien entstehen kann

Termin: Donnerstag, 20.10.2011, 10.00 bis 11.30 Uhr

Die Projektverantwortlichen des ÖGB-Verlags, Gerhard Bröthaler, Habiba Memedoska und Dagmar Thurnhofer, informieren über die technischen und verlegerischen Hintergründe zum (Buch-)Projekt „Soziale Bewegungen und Social Media. Ein Handbuch für den Einsatz von Web 2.0.”

Mit „Soziale Bewegungen und Social Media“ ist der ÖGB-Verlag in neues Territorium im Verlagswesen vorgestoßen. Entstanden ist ein Projekt, das nicht nur ein Buch und nicht einmal nur ein „Cross-Media-Buch“ samt Blogplattform und zweitägigem #sbsmCamp ist, sondern soziale Bewegungen und Social Media ganzheitlich aufgreift und neue Vorgangsweisen in verlagstechnischen Arbeitsweisen, Entwicklungsprozessen, Marketingstrategien und Geschäftsmodellen bedeutet.

Mit dem Buch und der Blog-Plattform “sozialebewegungen.org” wurde eine vollständige Vernetzung zwischen Print und Online erreicht. Typische Elemente aus der Online-Welt, wie Links, Kommentare, Avatare, Youtube-Videos usw. wurden im Buch übernommen und führen direkt über QR-Codes und eigene Beitrag-URLs online zu tieferen Informationen und Interaktionsmöglichkeiten. Das Projekt wurde von der ersten Minute auch über Facebook, Twitter und Blog kontinuierlich während der ganzen Entstehung begleitet.

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Workshop: Facebook als Plattform für den Dialog

Termin: Mittwoch, 19.10.2011, Mittag

Politische Inhalte zwischen Katzen- und Babyfotos, zwischen Diskussionen über Sonntagsausflüge und dem neuesten Musikvideo? Ja, das geht: auf Facebook, wo 2,6 Millionen Österreicher_innen ihren Alltag teilen. Eine Facebook-Seite ist schnell erstellt, doch allzuschnell stellt sich auch die Ernüchterung ein, wenn sich die Fans dafür nicht einfach herbeizaubern lassen.

Im Workshop gibt es grundlegende Informationen zur Eigendynamik der Kommunikation auf Facebook und Tipps für den Aufbau einer Dialogplattform rund um Non-Profit-Organisationen oder für gesellschaftspolitische Themen und Kampagnen. Es geht – wie so oft – um Community-Building, die Bereitschaft zur offenen Kommunikation und die Wahl der richtigen Orte für die richtigen Themen. Gerne können im Workshop Facebook-”Fallbeispiele” gemeinsam besprochen werden!

Workshopleiterin:
Andrea Mayer-Edoloeyi, #sbsm-Autorin, Social Media Managerin der Katholischen Aktion OÖ, Bloggerin, Theologin, Feministin und sonst noch so allerlei. Betreut u.a. die Facebook-Seite zum Arbeitsfreien Sonntag.

Workshop: “Beim Surfen am Arbeitsplatz baden gegangen?”

Termin: Donnerstag, 20.10.2011, 13.00 bis 16.00 Uhr

Eine kurze Veranstaltungsankündigung, die deine KollegInnen interessieren könnte, auf einen unterhaltsamen Youtube-Beitrag mit Arbeitsbezug aufmerksam machen oder eine Bemerkung über den derzeitigen Stand der Dinge am Arbeitsplatz posten – das kann gut gehen, muss aber nicht.
Je nachdem wie offen innerhalb der Unternehmen mit Social Media umgegangen wird, im schlimmsten Fall kann es zu Kündigungen kommen. Daher wird es in diesem Workshop unter anderem um die rechtlichen Rahmenbedingungen gehen, was ArbeitnehmerInnen und deren Vertreter_innen tun und lassen sollten in den unendlichen Weiten des Internet und Web 2.0. Außerdem sollen die strategischen Möglichkeiten und Grenzen der Social Media-Nutzung in der Arbeitswelt diskutiert und Wege gefunden werden, wie die Verwendung von neuer Web-Werkzeuge in der betrieblichen Praxis gewinnbringend geschehen kann.

Workshopleiterin:
Clara Fritsch (Expertin für Arbeit & Technik in der GPA-djp, Themenschwerpunkt: betrieblicher Datenschutz)

Wir bitten um Anmeldung zum #sbsmCamp über das Anmeldeformular!

Vortrag “Einführung in eCampaigning”

Digitaler Aktivismus ist kein brandneues Phänomen. Die ersten Kampagnenorganisationen und Aktivist/innen haben bereits vor 15 Jahren das Potential des Internets für ihre Arbeit entdeckt. Aus diesen 15 Jahren Online-Aktivismus können wir lernen.

Florian Engel von more ONION wird in seinem Vortrag zu eCampaigning skizzieren, wohin sich NGO-Campaigning hinentwickelt hat und wie digitale Kampagnen heute angegangen werden und funktionieren.

Termin: 19.10.2011, späterer Nachmittag

Der Vortrag wird neben “best practices” im Bereich eCampaigning auch das verbreitetste Modell der digitalen Kampagnenführung beinhalten. Es kam nicht nur bei der Obama-Kampagne zum Einsatz, sondern wird auch täglich von großen NGOs wie Greenpeace International angewendet.

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Workshop: Der Betriebsrat als Demokratiewerkstatt

Wie im Betriebsrat demokratisch gearbeitet werden kann und welche Medien dabei unterstützend eingesetzt werden können.

Termin: Donnerstag, 20.10.2011, 10.00 bis 13.00 Uhr

Viele BetriebsrätInnen leisten durch ihre Arbeit einen wichtigen Beitrag zur Demokratisierung unserer Gesellschaft. Nicht zuletzt stellt der Betriebsrat ein demokratisches Gremium innerhalb von unternehmerischen Strukturen dar, die nicht nach demokratischen Prinzipien funktionieren. Der Partizipationsbegriff hat in viele Managementkonzepte als Schlagwort Eingang gefunden, aber entscheidend sind das Ausmaß an Mitwirkungs- und Mitentscheidungsrechten sowie die Selbstbestimmungsmöglichkeiten der betroffenen Beschäftigten. (mehr …)

Workshop “Betriebsratsrealitäten”: zur betriebsrätlichen Dursetzungsfähigkeit

Termin: Mittwoch, 19.10.2011, 12.00 bis 18.00 Uhr

Der Betriebsrat als demokratisches Gremium der Belegschaftsvertretung steht vor vielfältigen Herausforderungen bei der Durchsetzung von Interessen der ArbeitnehmerInnen. Das vor knapp einem Jahr im ÖGB Verlag erschienene Buch “Betriebsratsrealitäten” zeigt diese Herausforderungen auf. Im Workshop geht es um praktische Antworten zur Stärkung der betriebsrätlichen Durchsetzungsfähigkeit auf zwei Ebenen:

1. Auftreten nach außen sowie Sichtbarmachen von Anliegen und Machtpotenztialen und

2. Kommunikationsstrategien innerhalb des Betriebsrats und mit der Belegschaft als Voraussetzung für erfolgreiche Interessenvertretung.

Diesen zwei Schwerpunktsetzungen folgend besteht der Workshop aus zwei Blöcken.
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Podiumsdiskussion: „Arbeitsplatz 2.0 – quo vadis?”

Potentielle Veränderungen in der Arbeitswelt von morgen

Termin: 20.10.2011, 18.00 bis 20.00 Uhr

Der erste Eintrag zu einem fixen Programmpunkt des #sbsmCamps ist längst überfällig – im Wiki hat sich doch schon einiges angesammelt – und steht so in etwa unter dem Motto “Satteln wir das Pferd von hinten auf”.

Es diskutieren Verena Spitz (BAWAG P.S.K und “Beirat Arbeit und Technik” der GPA-djp), Sandra Steiner (Atos und work@IT), Luca Hammer (Blogger, Publizist), Martin Rennhofer (IBM) und Hans Christian Voigt (Autor, Aktivist) unter der Leitung von Ingo Heeb (Beko und work@IT).

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Vorschau Raumplan

Der Sommer ist fast vorbei. Das Buch wird in ein paar Tagen aus der Druckerei kommen. In eineinhalb Wochen steht der 1. #sbsmTaalk an, anlässlich des Erscheinen des Handbuchs als Druckwerk mit fast vierhundert Seiten.

Parallel dazu gehen die Vorbereitungen zum #sbsmCamp im Oktober in die Intensivphase über. Die nächsten Tage und Wochen wird dieses CampBlog ziemlich belebt werden.

Heute gibt’s eine Vorschau zum Raumplan. Weil gerade daran gebastelt. Und damit jetzt Wochenende, raus in die Sonne und den Sturm suchen …

#sbsmCamp im ÖGB Catamaran bei der Donaumarina

#sbsmCamp im ÖGB Catamaran bei der Donaumarina

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Nur soviel noch, der große Veranstaltungssaal im Plan rechts unten würde bei einer Bestuhlung à la Theatersaal über 400 Personen Platz geben, die Seminarräume links oben fassen 60-90 Personen … es wird alles werden: lustig, gemütlich, lebendig, interessant, vielseitig und vielschichtig. ;-)

Bis bald, nächste Woche geht es mit den Ankündigungen richtig los. Anmelden kann mensch sich jetzt schon via Formular hier.

Wie wir das mit dem #sbsmCamp angehen und wie du mitmachen kannst

Da sind einmal die Eckdaten und der Hintergrund des #sbsmCamps: das Was, das Wann, das Wo und das Warum. Das sind bereits vier der sieben journalistischen «W’s», die soweit geklärt sind:

  • WAS: das #sbsmCamp – Die Unkonferenz für Soziale Bewegungen und Social Media.
    Ein Treffen, Vernetzen und Arbeiten der Organisationen und Personen, die am #sbsmBuch geschrieben haben oder darin vertreten sind, ein Präsentieren, Debattieren und Bearbeiten der Themen, die im #sbsmBuch behandelt werden.
    Eine Veranstaltung zwischen Messe, Festival und Konferenz, eine “Un-Konferenz” über zwei Tage und in mehreren Räumen parallel.
  • WANN: im Oktober 2011.
    Von Mittwoch, den 19. Oktober 10.00 Uhr bis Donnerstag, 20. Oktober 2011 abends.
  • WO: an der schönen blauen Donau in Wien, Österreich.
    Im Veranstaltungszentrum Gewerkschaftshaus, Seminar- und Veranstaltungszentrum Catamaran; Johann-Böhm-Platz 1, 1020 Wien – U2 Donaumarina
  • WARUM: zur #sbsm Vernetzung, kollaborativem Arbeiten und Feiern.
    Das Buch «Soziale Bewegungen und Social Media» ist zu einem über das Buch hinausgehende Plattform geworden und unter der Chiffre #sbsm ein Cross Media Projekt aus Buch-Website-Camp. Die Tugenden des Buches – Werkschau, Vernetzung, Anleitung, Mobilisierung und kollaborative Zusammenarbeit – wollen wir auch in mindestens ein Camp weiter tragen, vielleicht sogar in mehrere Camps.

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