Diskussion zum Reader «Wissensarbeit: prekär: organisiert»

Die Broschüre «Wissensarbeit: Prekär: Organisiert» (pdf, 2,6MB) wird zum 15-jahrigen Jubiläum der Interessensgemeinschaft LektorInnen und WissensarbeiterInnen von der Interessensgemeinschaft, dem Linken Hochschulnetz, dem PrekärCafé und denn Squatting Teacher herausgegeben.

Dazu gibt es die Präsentation des Readers und Diskussion der Inhalte mit Aktivist_innen der IG Externe, vom Linken Hochschulnetzwerk, dem PrekärCafé, den Squatting Teachers, der GPA-djp.

Termin: Mittwoch, 19.10.2011, 18:00

Wissen wird gemeinhin als Produktionsfaktor Nummer 1 der Gegenwart und Zukunft hochgelobt; Die damit verbundene Arbeit immer stärker ausgebeutet. Bisher oft als “Geschützter Bereich” im öffentlichen Bewusstsein verankert, greifen heute prekäre Arbeitsverhältnisse in der Wissensarbeit immer mehr um sich. Der Reader wählt diese Entwicklung als Ausgangspunkt. Der Titel hat mehrere Lesearten: Wissensarbeit wird zunehmend so organisiert, dass WissensarbeiterInnen durch flexibilisierte Anstellungsverhältnisse, schwammige Kollektivverträge, Studiengebühren, un(ter)bezahlte Arbeit etc. immer prekärer arbeiten. (mehr …)

Workshop: Das Web 2.0 auf die Straße bringen? Geht das?

Termin: Mittwoch, 19.10.2011, 18.00 bis 19.30 Uhr

Durch Onlineinstrumente wie Facebook, Twitter und Co ist es einfach geworden, seinen Unmut einer mehr oder weniger großen Öffentlichkeit mitzuteilen. Es ist auch einfach geworden, möglichst viele Menschen über eine Kampagne, Aktion oder Demo im öffentlichen Raum zu informieren. Und es ist einfach geworden, möglichst viele “Likes” und Fans zu bekommen. Es ist aber nicht unbedingt einfacher geworden, diese Fans auch auf die Straße zu Aktionen, Demos und ähnlichen zu bringen. (mehr …)

Feldzüge, die auf Sprache abzielen – ein #sbsmTaalk

tja, wenn mensch nicht weiß, dass Klassenkampf zuerst einmal ein Terminus der herrschenden Klasse und ein sozialwissenschaftlicher Begriff ist, dann ist das #failDas wird eine Session, auf die ich mich am #sbsmCamp besonders freue, eine Debatte nur zu den Kampagnen, die auf “Wording”, auf Sprache, auf Sprachbilder und Konnotationen abzielen; eine Diskussion zu Euphemismen und “Killerlabels” vor allem der Wirtschaftselite.

Feldzug? Tja, auch ein Spiel mit Sprache, da kommt der Begriff der Kampagne her, aus dem französischen und dem Kriegshandwerk. Eine “campagne” ist ein Feldzug, zielorientiert und strategisch geplant, gesteuert, durchgezogen.

Termin: Donnerstag, 20.10.2011, 09:30

Wir diskutieren, → wer → warum → wie solche Phrasen wie «sozial ist, was Arbeit schafft» im Zuge einer gezielten Kampagne (Pleonasmus) als möglichst allgegenwärtigen Sermon durchsetzt, mit dem jede Kritik abgeschmettert werden kann, Debatten erstickt und Maßnahmen durchgesetzt werden. (mehr …)

Workshop: Krise und Angst

Termin: Mittwoch, 19.10.2011, 16.30 bis 19.30 Uhr

I: Angst als Unternehmensstrategie und wie Angst kommunikativ erzeugt wird

Angst wird zumeist als ein diffuses Gefühl der Besorgnis oder als unlustbetonte Erregung beschrieben. Und wer kennt dieses Gefühl in der heutigen Arbeitswelt nicht. Angst wirkt unter anderem auch disziplinierend. Aus Angst, den Arbeitsplatz zu verlieren oder Verschlechterungen in Kauf nehmen zu müssen, sind wir bereit, vieles zu akzeptieren. Angst lähmt auch die Handlungsfähigkeit, man denke nur an das sprichwörtliche Kaninchen, das starr vor Angst auf die Schlange blickt. Für BetriebsrätInnen und Belegschaften ist Angst nicht erst seit dem Ausbruch der Krise ein ständiger Begleiter.

In diesem Workshop wollen wir uns erarbeiten, wie Unternehmen Angst ausnützen oder auch schüren und wie BetriebsrätInnen und Belegschaften, durch Kommunikation darauf reagieren (können). Der Workshop wird stark interaktiv aufgebaut sein, um den Erfahrungsaustausch zu gewährleisten. (mehr …)

Workshop: Regionale ArbeiterInnenbewegung

Termin: Mittwoch, 19.10.2011, 10.30 Uhr

I Film: “Giù le mani”

Betriebliche Konflikte bleiben oft für einen großen Teil der Bevölkerung unsichtbar, weil sie sich hinter den Mauern der Arbeitsstätte abspielen. In den letzten Jahren gab es allerdings einige Beispiele von betrieblichen Konflikten, die nicht mehr versteckt ausgehandelt wurden sondern in die Öffentlichkeit getragen wurden. Dabei stellte sich heraus, das die Solidarität mit den Belegschaften im Rest der Bevölkerung einer Stadt oder einer ganzen Region, oft größer ist als gedacht. Diese Konflikte zeigen dass mit geschickten Kommunikationsstrategien eine, über den Betrieb hinausreichende Öffentlichkeit erzeugt werden kann, welche Machtverhältnisse grundsätzlich zugunsten von Belegschaften verschieben kann. (mehr …)

wie politisch sind social media?

bewegungen nach links, rechts, oben oder unten …

Unter diesem thema «wie politisch sind social media?» soll eine PECHA KUCHA SESSION das #sbsmCamp um verschiedene impulse bereichern. Als organizer von PECHA KUCHA NIGHTs lade ich alle interessierten ein, sich einmal diesem spannenden format zu unterwerfen – es kommt überraschend kreatives raus!

die regel heisst: 20 folien (bilder, slides) á 20 sec.
das bedeutet, jeder vortrag dauert exakt 6:40

am do, 20.okt 13.00 bis 14.30 würde ich das format zu dem thema auf diesem camp gerne ausprobieren.

Ich darf euch alle einladen, eine präsentation nach diesen regeln vorzubereiten und in die session mitzubringen. Auch wenn spontane vorträge möglich sein werden, ist uns allen sehr damit gedient, wenn ihr euch kurz bei mir voranmeldet! Das thema «wie politisch sind social media?» ist jedenfalls vielschichtig und divers zu beleuchten! (mehr …)

Workshop: Bildung und Lernen im Zeitalter 2.0

Termin: Donnerstag, 20.10., mittag

Das Camp bietet unter anderem auch die Möglichkeit, sich mit Social Media auch in Zusammenhängen zu beschäftigen, die trotz der Themenvielfalt im Buch, bisher noch weniger Beachtung gefunden haben. Für viele soziale Bewegungen gehört das Anbieten und Durchführen von Bildungsprozessen und -maßnahmen zu einem wesentlichen Teil ihrer Tätigkeit. Das trifft in der Regel vor allem auf Bewegungen mit bereits stärker etablierten Organisationsstrukturen, wie Gewerkschaften oder NGOs wie Attac zu.

Der Workshop gliedert sich in zwei Teile: (mehr …)

Workshop zum Santa Precaria Aktionstag 2012

Termin: Donnerstag, 20.10.2011, vormittag

Im Jahr 2001 wurde von italienischen AktivistInnenSan Precaria“ als Schutzpatron für alle von Prekarisierung Betroffenen ins Leben gerufen.

Getragen von Gewerkschaften, den Arbeiterkammern, Attac, der katholischen ArbeiterInnenbewegung und Arbeitsloseninitiativen fand 2008 erstmals in Österreich ein „Santa Precaria“ Aktionstag statt – denn Prekarisierung ist überwiegend weiblich.

Am 29. Februar 2012 findet der nächste Aktionstag statt. In unserem Workshop wollen wir die Idee hinter der „Santa Precaria“ vorstellen, vom Aktionstag 2008 und von den Plänen für 2012 berichten, sowie Mobilisierungs- und Beteiligungsmöglichkeiten besprechen. (mehr …)

Workshop: “Polit Crash Test” – Arbeit in der Migrationsgesellschaft

Termin: Mittwoch, 19.10.2011, 15.00 bis 18.00 Uhr

In den Einwanderungsgesellschaften sind Arbeitnehmer_innen (und Betriebsrät_innen) mit spannenden wie spannungsvollen Herausforderungen konfrontiert. Eine der brennendsten Fragen in Zeiten von Standortdebatten und anderen Konkurrenzmechanismen lautet: Wie können solidarische Arbeitskämpfe im Betrieb und darüber hinaus abseits von Neidgemeinschaften ausgetragen werden? Am Beispiel Italiens wird ersichtlich, wie die Gewerkschaften durch starke Beteiligung an den weltweiten Aktionen zum transnationalen Streiktag am 1. März eine neue linke Positionierung suchen und so Anschluss an neue soziale Bewegungen finden. Wie können die Betriebsrät_innen und die Gewerkschaften in Österreich stärker für diese Ideen gewonnen werden?

Ablauf: (mehr …)

Social GEDIFO’lution

Termin: Mittwoch, 19.10.2011, 16:30 – 18:00 Uhr

Sie wollten Ihre Freiheit und ihr Werkzeug war das Web.

Im Rahmen des #sbsmCamps lädt das GEDIFO (gesellschaftspolitisches Diskussionsforum) zu einem interaktiven Workshop ein: Auf der Basis jüngster Ereignisse wie z.B. der arabischen Revolution möchten wir das Potential des Web und Social Media für die interne und externe Kommunikation aufzeigen.

Anhand von drei präsentierten Fallbeispielen demonstrieren wir anschaulich wie Betriebsrätinnen Social Media für Ihre Anliegen einsetzen können – Hands On mit anschließender Diskussion und Austausch.
1. Vermoodeltes GEDIFO. Wie geeignet ist Moodle als Interne Kommunikationsplattform?
2. Gedifo‘lution. Öffentlichkeitsarbeit zum Anfassen
3. Überbetriebliches Bloggen in Action: Leiharbeit

Vortragende: (mehr …)