matrix mit einem Bericht zum Camp

Das Ö1 Journal zu «computer & neue medien» hat am So, dem 23.10., also gleich direkt nach dem #sbsmCamp einen Beitrag gebracht.

Anna Masoner war vorort am Camp dabei, hat sich das angesehen und einige Interviews gemacht, die Sendung gestaltet und “User aller Länder vereinigt euch”. Soziale Bewegungen und Social Media. genannt. Ein herzliches Danke an der Stelle. :-)

Die AG InfoPoint hat’s aufgenommen und die Sendung auf soundcloud zum Nachhören für alle hochgeladen. Nochmals herzlich Danke!

Workshop: Transnationale Vernetzung – notwendig, eh klar!?!

Transnationale Vernetzung ist sicher notwendig, aber auch schwierig in der Umsetzung und eine große Herausforderung mit vielen Fragen für uns alle!

Diesen Fragen wollen wir uns am #sbsmCamp gemeinsam widmen. Eine Worldcafé Diskussionsrunde mit Mag Wompel (Labournet) und Dieter Behr (afrique-europe-interact), Moderation: Philipp Sonderegger (#sbsm-Mitautor).

Termin: Donnerstag, 20.10., 14:30 bis 16:00

Zumindest theoretisch ist uns wohl allen klar, dass die große Mehrheit der politisch relevanten (das heißt für das Gemeinwesen verbindlich werdenden) Entscheidungen nicht mehr in den nationalen politischen Institutionen, sondern in supra- und transnationalen Gremien (inkl. Konzernen) getroffen werden. (Allein auf EU-Ebene fallen geschätzte 70 bis 80 % der relevanten Entscheidungen). Wenn wir in Zeiten der Postdemokratisierung effektive Gegenmacht herstellen wollen, dann muss diese Gegenmacht auch transnationale Räume erschließen. Soweit, so klar. (mehr …)

“Digitale Bürgerrechte”, es geht um Daten- und Menschenschutz

foebudDer FoeBuD schreibt: «Datenschutz ist Bürger- und Menschenrechtsarbeit und nur am Rande ein Computer-Thema

Wir wollen nachzeichnen warum das so ist – immerhin ist der direkte Zusammenhang zwischen dem technischen Vorgang des Speicherns von Daten in Datenbanken, das oft von den Bürger_innen unbemerkt passiert, und staatlicher Repression oder Gängelung durch den Arbeitgeber selten offensichtlich.

Termin: Mi, 19. Oktober ab 16:30

Es diskutieren Andreas Krisch (Datenschutzexperte), Gerda Heilegger (Arbeiterkammer), Sigrid Maurer (ehemal. ÖH-Vorsitzende und auf der Extremismusliste), Michael Bauer (vibe.at, AK Vorrat). Moderation: Erich Möchel (Journalist, Netzpolitik) (mehr …)

Workshop: Empört Euch – Europaszenario

Termin: Donnerstag, 20.10.2011, 10.00 bis 11.30 Uhr

Wir stehen an einer wichtigen Schwelle der gesellschaftlichen Entwicklung. Diesseits der Schwelle werden wir durch die Finanzmärkte von einer Krise in die nächste getrieben, sind unsere Lebensbedingungen bedroht, steigen Druck und Unsicherheit bei der Arbeit, werden die Völker Europas gegeneinander ausgespielt und aufgehetzt. Jenseits der Schwelle bauen wir an einem Europa, im dem die Bedürfnisse der Menschen und die Sorgfalt im Umgang mit der Natur im Zentrum stehen.

Der Schritt über diese Schwelle ist eine Notwendigkeit, weil innerhalb der alten Ordnung immer mehr Schäden verursacht werden. Die Gewinne von heute sind die Spekulationsblasen von morgen und die Wirtschaftskrisen von übermorgen geworden. Enorme Geldsummen fließen in die Finanzmärkte, wo sie immer neue Spekulationsblasen entfachen. Dort jedoch, wo die Gelder dringend benötigt werden, fehlen sie: Zur Sicherung der Staatsfinanzen, zur Stärkung von Bildung und Gesundheitsversorgung, für den ökosozialen Umbau, für die Verkürzung der Erwerbsarbeitszeiten. (mehr …)

«Genug ist genug», das Moment des Aufstehens

Stuttgart oben bleiben S21Es geht um das Moment des Aufstehens, das Moment des mit den verschränkten Armen sich in den Weg Stellens, weil eine Grenze des Erträglichen überschritten ist. Dieses Moment hat mit dem kleinen Bändchen von Stéphane Hessel in seiner deutschen Übersetzung einen momentan populären Titel bekommen. Es geht um das Moment des sich Empörens, aktiv nämlich, in mensch da (oder dort) nicht mehr mitspielt. Wir reden über den Moment des «es reicht», in dem das Stellung beziehen zu einem selbstverständlichen Muss wird. Und unser Aufstehen und Stellung beziehen äußert sich immer in konkreten Kontexten, am Augartenspitz, bei unibrennt, in Stuttgart, bei der Besetzung des Platz Puerta del Sol in Madrid usw.

Do, 20. Oktober 11:30 bis 13:00

Unter dem Titel «Auf den Barockaden» entsteht gerade ein Filmprojekt zum Moment des Aufstehens und sich in den Weg stellens. Die Filmemacherin Doris Kittler führt in die Podiumsdiskussion ein. (mehr …)

Ausstellung: “Gnadenlos realistisch”

„Betriebsrat-Cartoon“, ein Kampagnen-Instrument

BR-Cartoons zeigen Missstände auf, informieren oder nehmen zu arbeitsrelevanten Problemen pointiert Stellung. Die Wahrnehmung der MitarbeiterInnen wird geschärft. Die Cartoon-Entwürfe der BR-Redaktion der MedUni Wien wurden vom Karikaturisten Helmut Kilian „gnadenlos realistisch“ umgesetzt. Auch Kampagnen-Erfolge sind dargestellt.

Ein spezielles Cartoon-Tagging in der Blog-Linkliste sammelt diese Karikaturen. Sie begleiten, eingebettet in die aktuellen BR-Zeitungsausgaben, die innerbetrieblichen BR-Kampagnen – Auflage ca. 3500 adressierte Stück pro Zeitungsausgabe.

In der Begleitausstellung des #sbsmCamp finden Sie die komplette Sammlung der Karikaturen, Beispiele für „The Making Of…“, die gedruckten Resultate und Zeichnungen von dem Betriebsrat Nahestehenden.

Wessen Gemeingüter? Unsere Gemeingüter!

SozialmilliardeEs sind jetzt bald zwei Jahre, als der Ruf «Wessen Bildung? Unsere Bildung!» für zwei Monate besonders laut, vielstimmig und eindringlich im ganzen deutschsprachigen Raum gehört wurde. Vor einem Jahr haben tausende eine «Sozial- und eine Bildungsmilliarde» für das Sozial- und für das Bildungssystem gefordert. In der Steiermark hat sich eine starke Plattform «Solidarisch G’sund» für ein öffentliches Gesundheitswesen und die Verbesserung der Arbeitsbedingungen im Gesundheits- und Sozialbereich gebildet. Und in diesen Tagen protestieren nun wieder tausende unter dem Motto «Zeit für Menschlichkeit» gegen Einsparungen im Gesundheitssystem.

Mi, 19. Oktober 12.00 – 13.15

Es diskutieren Selma Schacht (work@social), Brigitte Kratzwald (Expertin für Gemeingüter), Karl Heimberger (BR MedUni & #sbsm Mitautor), Christine Rudolf (Sozialmilliarde Kampagne), Timothy Herkt (Kornberger und Partner, Kommunikationsberatung, Social Media im NGO-Feld) und Edgar Martin (Kampagnenleiter «Zeit für Menschlichkeit»). Moderation: Soheyl Liwani

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“Postjournalismus?” – Produktionsbedingungen im Mediensystem

Wie haben sich die Arbeitsbedingungen in den Journalist_innenberufen verändert? Welche Abhängigkeiten ergeben sich daraus? Wie können Journalist_innen dem Trend zum Infotainment entgegenhalten? Wie lässt sich die Grenze zwischen PR und Journalismus aufrecht erhalten?

Dazu diskutieren Sonja Bettel (Ö1), Sonja Fercher (freie Journalistin), Yilmaz Gülüm (Journalist und Blogger, dastandard.at, nonapartofthegame.eu), Michel Reimon (Politiker – Die Grünen) und Wolfgang Weber (Videoblogger, wientv.org) über die veränderten Produktionsbedingungen im Mediensystem. Moderation Michael Schmid (FM4/Ö1).

Mittwoch, 19.10.2011, 15:00 bis 16.30 Uhr

Seit sich das Internet für den Großteil der Menschen der westlichen Industriestaaten als Informationsquelle Nummer eins etabliert hat, zeigen sich die traditionellen Medien irritiert. Nicht nur die ökonomische Legitimation von Print, TV und Radio ist ins Wanken geraten, auch Meinungsproduktion findet vermehrt über Blogs und Social Media statt. (mehr …)

Vortrag: Liquid Democracy in Theorie und Praxis

Der zweite Camp-Tag bringt unter anderem einen Schwerpunkt zu Mitgliederplattformen, zur internen Öffentlichkeitssphäre einer Bewegung oder großen Organisation. Es wird um Mitgliedernetzwerke, die “Kommunikation der Basis”, die internen Ausverhandlungs- und Meinungsbildungsprozesse in Organisationen gehen. Und das alles in drei bis vielleicht sogar vier Sessions, mit kurzen Blitzlicht Inputs aus verschiedenen Organisationen (ver.di, Laienkirche OÖ, unibrennt, GPA-djp, …), einem World Café zum Thema und als ein besonderes Highlight am

Do, 20. Oktober um 14:30

der Vortrag zu Liquid Democracy, der Liquid Feedback Software und den Erfahrungen in der Anwendung. (mehr …)

Session und Treffen der Medienaktivist_innen?

Gerade haben @ch_l und @martinjuen getwittert, dass sie sich nächste Woche wieder einmal treffen sollten. @weberdaniel und ich haben uns eingemischt, mit Daniel hatte ich schon telefoniert, dass wir am Camp etwas machen sollten. Treffen der Medienaktivist_innen, immerhin geht es im Buch an vielen Stellen und in einigen Beiträgen auch um Medienaktivismus, immerhin sind es bald genau zwei Jahre, dass wir bei und für #unibrennt zusammengearbeitet haben. Immerhin kommen Medienaktivisten aus Stuttgart, von fluegel.tv und @ricini_cams21 von cams21. Immerhin ist wienTV.org in Person von Wolfgang bei einer Podiumsdiskussion dabei. Immerhin macht @geschuetz von ichmachpolitik.at den #sbsmTaalk Regisseur. Immerhin ist Herby Loitsch beim zweiten #sbsmTaalk am Vorabend des Camps dabei. Jedenfalls, ob jetzt “immerhin” oder “außerdem” … es sollten sich alle mal treffen, diskutieren, Erfahrungen austauschen und ne gute Zeit gemeinsam haben, oder? Ihr macht alle ne phantastische und wichtige Arbeit! Und @phenomenonne sollte dabei sein und SAgd und @Daniel_Hrncir und @zitabel … *just invite*
Ich hätte mal einen Raum am Donnerstag von 11.30 bis 13.00 reserviert, kann aber auch gut und gerne vorort dann selbstorganisiert ausgemacht werden, wer wann wo und wie … ;-)