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Medien_Selbst_Reflexion
Auf dem Workshop-Programm der LiMAwien, das Workshop mit Radio Stimme. Am Samstag, 6.10. um 15.30 im NIG:.
Wie kann kritische Medienarbeit aus einer weißen, akademischen und damit privilegierten gesellschaftlichen Position gemacht werden?
Wir möchten gemeinsam mit anderen linken und emanzipatorischen Journalist_innen und Medienmacher_innen diskutieren, wie vor dem Hintergrund der eigenen gesellschaftlichen Positionierung Macht- und Dominanzverhältnisse thematisiert und kritisiert werden können.
- Welche Strategien in der kritischen Medienarbeit gibt es, mit der eigenen privilegierten Position umzugehen (transparent machen? thematisieren/reflektieren? strategisch einsetzen? sich bewusst zurücknehmen?)?
- Welche Möglichkeiten bestehen, die eigene Position als Sprecher_in und die damit verbundene Definitionsmacht zu reflektieren, um ein Reden „über“ jemanden zu verhindern?
- Wie können Beiträge in einem anschaulichen, „bildhaften“ journalistischen Stil verfasst werden, ohne dabei stereotype Bilder zu (re)produzieren bzw. um stereotype Darstellungen dabei bewusst zu dekonstruieren?
- Diese und ähnliche Fragen stellen wir uns in unserer laufenden journalistischen Tätigkeit immer wieder, darum finden wir es spannend, sie mit Medienmacher_innen und Journalist_innen, die in einem vergleichbaren Kontext aktiv sind, gemeinsam zu diskutieren.
Radio Stimme – Die Sendung der Initiative Minderheiten. Politisches Magazin auf freien Radios zu den Themen Minderheiten, Mehrheiten und Machtverhältnisse.

