Dokumentation Nach dem #sbsmCamp

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  • Eine #sbsm-Erzählung für GewerkschafterInnen

    Am Ende des zweiten Camptages wurde ich von einer Kollegin im ÖGB, die ebenfalls erst in den Abendstunden den Catamaran verließ, gefragt, ob ich nicht bei einem Treffen gewerkschaftlicher “Bildungsleute” das #sbsm-Projekt präsentieren und vor allem auch über das #sbsmCamp berichten wolle. Konkret handelte es sich um eine etwa ein Monat später stattfindende Tagung der Bildungsreferent_innen der österreichischen Gewerkschaften und des ÖGB.


    Was im Taumel der vielen Eindrücke der soeben vergangenen zwei Tage schnell, ohne Zögern und mit Leichtigkeit zugesagt war, warf knapp vor dem vereinbarten Termin Mitte November dann doch einige Fragen auf: Wie fasst du ein so komplexes Projekt zusammen, das dich über eineinhalb Jahre immens beschäftigt hat, das du selbst noch kaum verarbeitet hast? Wie erzählst du eine Geschichte, die du spannend findest und von der du überzeugt bist, bei der du aber nicht unbedingt das gleiche Interesse bei anderen voraussetzen kannst? Was präsentierst du, um die grundsätzlichen Aspekte von “Soziale Bewegungen und Social Media” darzustellen und im gewerkschaftlichen Bereich (stärker) anschlussfähig zu machen? Und wie bringst du dann auch noch die kaum auf den Punkt zu bringenden Eindrücke vom #sbsmCamp unter? (U.a.m.)

    Mittlerweile sind wieder eineinhalb Monate vergangen. Meine “#sbsm-Doku-To Do-List” ist nach wie vor noch nicht abgearbeitet, aber zumindest diese Präsentation, die dann entstanden ist, will ich im Sinne eines Jahresabschlusses nicht länger vorenthalten.

    Stark angelehnt an die einleitenden Überlegungen zu Visionen einer Gewerkschaft 2.0 spannt sich der Bogen von aktuellen Entwicklungen im Bereich polistischer (Protest-)Bewegungen bis hin zur Idee, ein Camp zu machen. Warum genau und was dabei rausgekommen ist, erzählen die Folien allerdings – klarererweise – nur ansatzweise. Als für den Rahmen der Präsentation sehr passenden Titel musste ich ganz einfach den von Andrea Mayer-Edoloeyi in am Camp ausgesprochenen Tweet von Ani Degirmencioglu nehmen (so war das doch, oder?) ;)