Arbeitsgruppen Der Weg zum Camp sbsmCamp Rahmeninfos Veranstaltungsplanung

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  • Wie wir das mit dem #sbsmCamp angehen und wie du mitmachen kannst

    Da sind einmal die Eckdaten und der Hintergrund des #sbsmCamps: das Was, das Wann, das Wo und das Warum. Das sind bereits vier der sieben journalistischen «W’s», die soweit geklärt sind:

    • WAS: das #sbsmCamp – Die Unkonferenz für Soziale Bewegungen und Social Media.
      Ein Treffen, Vernetzen und Arbeiten der Organisationen und Personen, die am #sbsmBuch geschrieben haben oder darin vertreten sind, ein Präsentieren, Debattieren und Bearbeiten der Themen, die im #sbsmBuch behandelt werden.
      Eine Veranstaltung zwischen Messe, Festival und Konferenz, eine “Un-Konferenz” über zwei Tage und in mehreren Räumen parallel.
    • WANN: im Oktober 2011.
      Von Mittwoch, den 19. Oktober 10.00 Uhr bis Donnerstag, 20. Oktober 2011 abends.
    • WO: an der schönen blauen Donau in Wien, Österreich.
      Im Veranstaltungszentrum Gewerkschaftshaus, Seminar- und Veranstaltungszentrum Catamaran; Johann-Böhm-Platz 1, 1020 Wien – U2 Donaumarina
    • WARUM: zur #sbsm Vernetzung, kollaborativem Arbeiten und Feiern.
      Das Buch «Soziale Bewegungen und Social Media» ist zu einem über das Buch hinausgehende Plattform geworden und unter der Chiffre #sbsm ein Cross Media Projekt aus Buch-Website-Camp. Die Tugenden des Buches – Werkschau, Vernetzung, Anleitung, Mobilisierung und kollaborative Zusammenarbeit – wollen wir auch in mindestens ein Camp weiter tragen, vielleicht sogar in mehrere Camps.


    Bleiben vor allem die beiden essentiellen «W’s» offen: Wer und Wie? Dazu werde ich in diesem Beitrag soviel als jetzt schon möglich und absehbar erzählen. Zuerst aber – wer mitgezählt hat weiß, dass wir dann immer noch erst bei sechs «W’s» stehen und oben sieben in Aussicht gestellt waren – das W von woher, von: WOHER bekommt ihr die Infos?

    Dazu gibt es dieses CampBlog hier, das in den nächsten Monaten laufend dokumentieren wird, wie weit Vorbereitungsschritte gediehen sind und was sich schon alles konkret ankündigen lässt. Und nach dem #sbsmCamp im Oktober wird der Fluss an BlogPosts auch so schnell nicht abreißen, wenn Videoaufzeichnungen, Nachbetrachtungen usw. hier eintrudeln.

    Die Einträge dieses CampBlogs kannst du gerne auch per Email abonnieren. 8)

    Anmeldungen bitte über das Formular hier.

    Damit kommen wir zum ersten und zumeist wichtigsten der journalistischen «W’s»…

    Wer

    Der Titel dieses Blogeintrags sagt es schon, Du bist herzlich eingeladen. Das Camp ist offen; und zwar nicht nur für “Besucherinnen und Besucher” sondern offen zur Beteiligung. Und offen zur Beteiligung schließt für sich schon wieder zwei Optionen ein,

    • am 19. und 20. Oktober zum #sbsmCamp kommen, mitmachen und gerne auch ein eigenes Workshop anbieten oder
    • bereits jetzt im Vorfeld bei der Programmierung und Organisation des #sbsmCamps einbringen. (Dazu gibt es Arbeitsgruppen, von denen weiter unten erzählt wird.)

    Wen Du dann sicher beim Camp antreffen wirst, das sind viele der Autorinnen und Autoren.

    Unser Ziel ist selbstredend, dass wir alle zum #sbsmCamp nach Wien bringen können. Das sind immerhin bereits 45 Personen, von Blogger_innen und Social Media Expert_innen über Aktive aus diversen sozialen Bewegungen von Berlin über Stuttgart bis Wien zu Akteuren der Zivilgesellschaft und non governmental organisations (NGO) von Brüssel über Köln bis St. Gallen.

    einer der Seminar- und Workshopräume

    Die Protagonisten des #sbsm Buchs sind – beiläufig in Erinnerung gebracht – allesamt aktiv in ihrem Feld, nicht Beobachter_innen, die sich wissenschaftlich mit dem Phänomen auseinandersetzen. Und so wie das Buch ein Handbuch und keine Sammlung analytischer Texte über Soziale Bewegungen und Social Media darstellt, so wird das #sbsmCamp keine akademische Diskussion über dieses Feld und keine Debatte unter Beobachter_innen der Szene und Interessierten sein, sondern ein Camp der Aktivist_innen, der Praktiker_innen und an Mitarbeit Interessierten. Die werden aus allen im Buch berührten Bereichen kommen:
    Bildungs- und Studentenbewegung, Feminismus, Arbeiterbewegung, Betriebsräte und Gewerkschaften, Globalisierungskritik, Antirassismus- und Menschenrechtsarbeit, mayday-Bewegung der Prekarisierten, Stuttgart21, Netzaktivismus und Kampf gegen Repression und Überwachung, Open Data-Bewegung, Gegenöffentlichkeitsarbeit taktischer und alternativer Medien, Datenschutzbewegung,

    Damit komme ich zum WIE. Dass ein Austausch, eine Zusammenarbeit, das von Einander Lernen bei einem solchen Mix großes Potential birgt, wird kaum jemand bezweifeln. Aber wie gehen wir das jetzt an?

    Wie? Natürlich mit Arbeitsgruppen

    Nicht viel anders als bei #unibrennt gehen wir das selbstorganisiert in mehreren Arbeitsgruppen (AGs) an, die offen für Beteiligung sind. Die übliche Arbeitsweise der Selbstverwaltung, oder? Das kommt jetzt also nicht überraschend.

    Wir haben eine Menge an thematischen Schwerpunkten (manche überlappend), viele Akteure und einige organisatorische Herausforderungen zu meistern. Zwei zentrale Bedingungen der notwendigen Infrastruktur sind uns dabei schon abgenommen.

    • Der ÖGB und der ÖGB Verlag stellen die großdimensionierten Räumlichkeiten zur Verfügung, wir müssen also nicht erst Raum besetzen. ;-)
    • Wir haben eine Kommunikationsplattform und Spezialist_innen für fast alles, was wir brauchen. Unter den Autor_innen und Organisationen können wir selbst die diversesten Kompetenzen bereitstellen: Kampagnenmanagement und Pressearbeit, Straßentheater und Aktionsplanung, Betriebs- und Volkswirtschaft, Textproduktion und Social Media Expertise, Sozial- und Rechtswissenschaft, Vernetzungs- und Moderationsknowhow, politische Bildung und Organizing, Verpflegung- und Organisationsmanagement uvm. … you name it!

    Die meisten Arbeitsgruppen lassen sich aus dem Buch ableiten. Diese AG’s konstituieren sich gerade und werden Programmpunkte vorbereiten. Das kann mensch sich in etwa so vorstellen …

    Illustration zur Arbeitsweise. Der Aufbau des Buchs legt die Themenschwerpunkte nahe, zu denen AGs arbeiten und sich Gedanken für das Programm machen.

    Diese Illustration der Arbeitsweise zeigt, der Inhalt und Aufbau des Buches legt Themenschwerpunkte nahe, zu denen AG’s arbeiten und sich Gedanken für das Programm des #sbsmCamps machen. Die AG’s bilden E-Mail-Verteiler und laden weitere Aktivist_innen ein, tauschen sich darüber aus, was im Interesse aller thematisiert, was in welcher Form (Workshop, Präsentation, WorldCafé, Publikumsdiskussion, …) behandelt werden soll und wer zu aus der eigenen Praxis dies und das als Input einbringt. Es kristallisieren sich Bausteine heraus, einige konkrete Workshops, Seminare und WorldCafés, und ebenso kristallisiert sich heraus, wer jedenfalls zum Camp kommen und etwas beitragen wird.

    Das alles wollen wir regelmäßig hier im CampBlog dokumentieren und interessierte bzw. die jeweils anderen AGs so am Laufenden halten. Querverbindungen und Ansätze für weitere gemeinsame Workshops, Diskussionen oder andere Formen der Zusammenarbeit werden sich sicherlich anbieten.

    • Es wird vorab fixierte Seminare und Workshop-Angebote geben, vorbesetzte und ausgemachte Podien für Diskussionen, genauso wie bereits vorbereitete Filme oder andere Programmpunkte.
    • Daneben wird es Spielräume für Open Space Arbeitsweisen und offenen Austausch geben, die nur in mancherlei Hinsicht vor strukturiert sind, etwa in dem Sinne, dass die Moderation und das Thema ausgemacht werden, oder in dem Sinne, dass Akteure und Expert_innen zu gewissen Zeiten zur Verfügung stehen werden und das mit den Anwesenden machen, was die vorort mit ihnen arbeiten wollen.
    • Und es wird die leeren Zeit-und-Raum-Fenster geben, die im Vorfeld gar nicht mit Programm belegt und für Aktivitäten reserviert werden. Diese Freiräume stehen dann am Camp selbst zur kurzfristig bestimmten Bespielung offen, so dass wer immer das will, Workshops oder Präsentationen anbieten kann.

    Welche Arbeitsgruppen gibt es oder sind vorgesehen?

    Nebst den organisatorischen AGs für den (1) InfoTisch, die (2) Verpflegung (VoKü), das (3) MedienCenter, die (4) Ausstellung … und der (5) AG der Autor_innen, zur Abstimmung, wer Buchbeiträge und Fallbeispiele präsentiert … sind folgende inhaltlichen AGs am Werken:

    (6) AG Kampagnenarbeit für Umverteilung: «#sbsm und1 wie wir in der Gesellschaft mehr Druck Richtung sozialer Gerechtigkeit machen können»
    (7) AG Postjournalismus: «#sbsm, das PR-Mediensystem und die Rolle und Funktionsweise des Journalismus in der Postdemokratie»
    (8) AG GenderCamp: «#sbsm, die Geschlechterdifferenz und die feministische Machtkritik»
    (9) AG Santa Precaria: «#sbsm und die Selbstorganisation der Prekarisierten, Überflüssigen und Abgeschobenen»
    (10) AG transnationale Vernetzung: «#sbsm und die transnationale Vernetzung, Zusammenarbeit und Mobilisierung»
    (11) AG WatchBlogs: «#sbsm und die WatchBlogs, kooperativen Blogs, Twitter-Netzwerke und die Arbeitsteilung für Foto- und Videodokumentation wichtiger Ereignisse»
    (12) AG Taktische Medien: «#sbsm und die freien, die alternativen und die taktischen Medien»
    (13) AG MitgliederNetzwerke: «#sbsm und die Architektur, Kultur und Leistungsfähigkeit unserer “Mitglieder-Netze”»
    (14) AG BR-Realitaeten: «#sbsm und die Realitäten der Betriebstratsarbeit und Arbeitnehmer-Interessensvertretung»
    (15) AG Daten: «#sbsm und das Ringen um Datensicherheit und sichere Kommunikation, Datenschutz, Privatsphäre, Transparenz unserer “öffentlichen” Daten, …»
    (16) AG Empört Euch: «#sbsm und die Aufstände der Globalisierungskritiker_innen, von #unibrennt, #augartenspitz, #S21, #castorschottern, Madison Capitol, … #yeswecamp»
    (17) AG Aktionen: «#sbsm und wie wir Flashmobs uvm. einsetzen können, um zu mobilisieren, zu informieren, aufzurütteln, zu stören, …»

    Wenn du mitmachen, mitarbeiten, dabei sein und etwas beitragen willst, schreib unten einen Kommentar und / oder an camp@sozialebewegungen.org.

    Der große Veranstaltungssaal

    1. Ihr merkt schon, die Kurzbeschreibungen fangen alle mit #sbsm an, es geht also immer um Soziale Bewegungen und Social Media UND … . []